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27.09.2019

Wegweisende Sitzung: Rat trifft große Entscheidungen

Bürgermeister Erik Homann hält die verabschiedete Resolution des Rates in den Händen. Mit auf dem Bild sind die Fraktionsspitzen sowie Mitglieder des Betriebsrates der Asklepios Kliniken Schildautal.
Der Rat der Stadt Seesen bekundet in der Resolution seine Solidarität mit den Beschäftigten der Asklepios Kliniken Schildautal.

Der Rat der Stadt Seesen hat in seiner Sitzung am Mittwochabend zukunftsweisende Beschlüsse auf den Weg gebracht: Die Mitglieder bekundeten mittels einer Resolution ihre Solidarität mit den Pflegekräften der Asklepios Kliniken Schildautal, entschieden über den Ankauf von großen Flächen zur Ausweisung neuer Gewerbegebiete und stimmten für die Errichtung eines Gründerzentrums. Besonders die Resolution fand beim Publikum großen Anklang: Im Saal hatten sich viele Mitarbeiter*innen des Pflegepersonals sowie des Betriebsrates eingefunden, unter anderem der Betriebsratsvorsitzende Oliver Kmiec sowie Betriebsrat Martin Kupferschmidt. Nach der Abstimmung über die Resolution unterbrach Ratsvorsitzender Uwe Klöppner die Sitzung für einen kurzen Austausch mit den Anwesenden. „Wir wünschen uns für den Betriebsrat der Asklepios Kliniken Schildautal einen Austausch mit der Geschäftsführung auf Augenhöhe“, so Bürgermeister Erik Homann. Der Rat hofft nun, dass in den bereits seit Monaten andauernden Tarifstreit wieder Bewegung kommt. „Wir setzen mit dieser Resolution ebenso wie der Kreistag in Goslar ein Zeichen und fordern die Geschäftsführung auf, zu handeln.“

Zum anderen beschäftigte sich der Rat mit dem Ankauf von landwirtschaftlichen Flächen zur Erschließung von neuen Gewerbegebieten. Eine Woche zuvor hatte der Verwaltungsausschuss der Stadt bereits einstimmig für den Kauf gestimmt. Von zwei Landwirten wird die Stadt Seesen Landflächen in einer Größe von insgesamt 262.000m² für rund 3,1 Millionen Euro ankaufen. Besonders die Flächen an der Kirschenallee seien ein großer Schritt: „Seit Jahrzehnten haben wir den Wunsch, dort ein Gewerbegebiet zu entwickeln. Jetzt können wir die Tür öffnen“, sagt Rudolf Götz, stellvertretender Vorsitzender der CDU. In diesem Punkt sind sich alle Parteien einig. „Diese Flächen sind ein Zugewinn. Wir investieren damit in die Weiterentwicklung unserer Stadt“, ergänzt SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Melone. Auch die Anwohner der Straße „An der Masch“ dürfte die Entwicklung neuer Gewerbegebiete freuen. Bereits im Verwaltungsausschuss machte Bürgermeister Erik Homann deutlich, dass die neue Fläche potentiell sehr gut für einen Burger King liegt.  „Das neue Gewerbegebiet liegt ideal und kann von der Autobahn aus bereits kilometerweit gesehen werden“, sagt auch Andreas Oberbeck (FDP). Der Rat hat damit eine für Seesen wegweisende Entscheidung getroffen.

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